Absage des Oma-, Opa-, Enkeltags

Der Betriebsleiter des Badeparks informierte den Förderverein, dass dieses Jahr wegen des nicht gelockerten Hygieneplans der Oma-, Opa-, Enkeltag im Badepark nicht stattfinden kann. Der Vorstand bedauert, diesen Aktionstag absagen zu müssen.

Stellungnahme des Vorstands des Fördervereins zu dem Ergebnis der 2. Bürgerbefragung

Das Ergebnis der Bürgerbefragung ist eindeutig: Mit 60,8% der zugelassenen Stimmen haben sich die Bürger*innen Haßlochs gegen die Entwurfsplanung des Badeparks ausgesprochen.

Angesichts des erheblichen Mehrwerts der Entwurfsplanung gegenüber dem Bestand des Badeparks hat sich der Vorstand des Fördervereins deutlich für eine Modernisierung trotz der hohen Investitionssumme ausgesprochen. Daher fällt es dem Vorstand nicht leicht, sich von diesem Konzept zu verabschieden und das Votum der Bürger zu akzeptieren.

Unter der nun entstandenen schwierigen Situation lehnt der Vorstand des Fördervereins zwei Optionen ab: die der Schließung und die des Freibads. Letztere bedeutet einen erheblichen Rückbau der bestehenden Substanz und den Verzicht auf ein Ganzjahresbad. Gerade wenn im Winter die sportlichen Betätigungsmöglichkeiten wetterbedingt eingeschränkt sind, bietet die Schwimmhalle eine Möglichkeit des sportlichen Ausgleichs. Deshalb sollte die Halle solange wie möglich erhalten bleiben, beziehungsweise wenn nötig saniert werden. Aus diesen Überlegungen ergibt sich, dass sich der Vorstand des Fördervereins unter den gegebenen Umständen für eine Sanierung des Badeparks ausspricht. Diese sollte dann allerdings auch ein ambitioniertes Energiekonzept beinhalten. (Also zum Beispiel keine Neuanschaffung eines gasbetriebenen BHKWs, sondern eines mit Erneuerbarer Energie). Diese Stellungnahme steht unter Vorbehalt, da sie eine Neuausrichtung des Fördervereins bedeutet, die wiederum auf einer Mitgliederversammlung diskutiert werden sollte. Diese kann jedoch momentan aufgrund der eingeschränkten Begegnungsmöglichkeiten wegen der Pandemie nicht einberufen werden.

Ja zur Entwurfsplanung des Badeparks!

Nach 2016 werden die Bürger*innen von Haßloch ab dem 27. Mai ein weiteres Mal zur Zukunft des Badeparks befragt. Die erste Bürgerbefragung hatte ergeben, dass die Mehrheit für ein Ganzjahresbad in Ortsnähe eintritt. Eine relative Mehrheit sprach sich nicht nur für den Erhalt ihres Bades aus, sondern wünschte eine Modernisierung der Anlage.

Auf dieser Grundlage wurde eine sehr ansprechende Entwurfsplanung erstellt, deren Kalkulation der Investitionskosten jedoch mit mind. 16,3 Mio € erheblich die anfängliche Kostenschätzung übersteigt.

Die Mitglieder des Fördervereins meinen, den erhöhten Kosten steht ein bedeutender Mehrwert gegenüber und die Finanzierung lässt sich verantworten – trotz der durch die Pandemie bedingten finanziellen Kraftakte von Land und Bund.

Hier eine – noch nicht abgeschlossene – Liste der Stärken der Entwurfsplanung:

  • Der Badepark erhält aufgrund eines neuen Raumkonzepts ein neues Gesicht. Die bestehende Raumaufteilung ist hoffnungslos veraltet: Sport- und Spaßschwimmer, Kinder, Jugendliche sowie Teilnehmer von Kursen tummeln sich gemeinsam in einem Hallenbecken. Stattdessen wird es eine funktionale Trennung von Schwimmen, Kursangeboten und Kinderbereich geben durch ein eigenes Schwimmerbecken, ein Multifunktionsbecken und einen Kinderbereich innen und außen. Das ist heute Standard im Bäderbau!
  • Kinder dürfen sich auf einen nach pädagogischen Gesichtspunkten gestalteten, ansprechenden Bereich freuen.
  • Das neue Schwimmbecken wird dafür sorgen, dass die Schulen ausreichend Gelegenheit haben, das ganze Jahr Schwimmunterricht zu erteilen. Dadurch wird der erschreckende Trend gestoppt, dass immer weniger Kinder gut schwimmen können.
  • Das neue Bad wird den Energieverbrauch – und damit Kosten – senken; die Treibhausgas – Emissionen werden um 40 Prozent abnehmen und damit die Atmosphäre weniger belasten. Allerdings sollten diese Zahlen noch gesteigert werden und die Anstrengungen in diesem Bereich verstärkt werden.
  • Arbeitsplätze bleiben mit der Umsetzung der Planung erhalten, sie werden durch die Modernisierung des Bades aufgewertet und bieten den Angestellten eine echte Zukunftsperspektive.
  • Zur Finanzierung: Die Landesregierung hat eine Fördersumme von 3 Mio € mündlich zugesagt. Weiterhin begünstigen die niedrigen Zinsen mit langer Laufzeit eine Investition zum jetzigen Zeitpunkt. Das wirkt sich sehr positiv auf das Betriebsergebnis aus; denn nach den Berechnungen ist dieses im Jahr 2024 trotz der Investition 17 Mio € nur unwesentlich höher als 2017. Dieses Ergebnis bewegt sich in dem Rahmen, den der Förderverein in der Kampagne zur Bürgerbefragung angegeben hat. Auch unter diesem Gesichtspunkt sollte man die Gunst der Stunde nutzen!

Deshalb:

  • Die Modernisierung des Badeparks erhöht die Wohn- und Lebensqualität in Haßloch – in der Gegenwart und für die Zukunft!
  • Ja zur Entwurfsplanung des Badeparks bei der Bürgerbefragung!

Stellungnahme zur Entwurfsplanung

Auf einem kurzfristig anberaumten Treffen des Fördervereins am 21.1.20 bewertete der Vorsitzende, Christoph Weitz, die Entwurfsplanung für den Badepark. Er betonte, dass die Planung das Votum der Bürgerbefragung für ein Ganzjahresbad vor Ort in vollem Maße umsetze; für Kinder, Schwimmer, Behinderte und Kursteilnehmer werde das Bad erheblich attraktiver. Es werde ein echter Mehrwert geschaffen. Dagegen werde die Meinung der Bürger auf jeden Fall ignoriert, wenn man nur dann investiert, wenn 50% der Investitionskosten gefördert werden. Wer eine derartige Marke festlegt, diese sogar in einer Koalitionsverhandlung festschreibt und halbwegs über die Förderpraxis des Landes informiert ist, weiß, dass derartige Erwartungen utopisch sind. Christoph Weitz stellt fest: „Wer diese Bedingung aufstellt und an ihr festhält, soll sagen, was er wirklich will – nämlich die Schließung des Bades. Dafür aber hat sich der Bürger definitiv nicht ausgesprochen.“ Ebenso problematisch seien Überlegungen, das Bad aus Kostengründen nur zu sanieren. Denn zum einen koste auch diese Maßnahme mindestens 5 Mio €, zweitens sei unklar, wie lange diese Sanierung vorhält und wann die nächste angesetzt werden müsse, drittens entstehe dadurch ein Flickenteppich mit nicht enden wollenden Investitionskosten und viertens müsse mit sinkender Besuchernachfrage (2%) wegen nachlassender Attraktivität gerechnet werden.

Ein außerordentlicher Vorteil der Entwurfsplanung liegt nach Meinung des Vorstands in der Gliederung des Bades nach dem heute geltenden Standard der funktionalen Trennung von Kursangebot, Kinderbereich und Schwimmen. Wie schon seit einigen Jahren bei Neubauten von Bädern üblich, können sich – wenn die Planung realisiert wird – nach dem Konzept der Architekten Bremer & Bremer Kinder, Kursteilnehmer und Schwimmer in getrennten Becken – und nicht mehr in einem! – vergnügen. Zudem dürfen sich Kinder auf einen nach pädagogischen Gesichtspunkten gestalteten, ansprechenden Bereich freuen. Überdies wird das neue Schwimmbecken dafür sorgen, dass die Schulen ausreichend Gelegenheit haben, Schwimmen zu unterrichten und dem erschreckenden Trend entgegen zu wirken, dass immer weniger Kinder gut schwimmen können.

Nach der Entwurfsplanung wird das neue Bad die Treibhausgas – Emissionen um 40 Prozent senken und die Atmosphäre weniger belasten. Auch wenn der Förderverein sich noch ehrgeizigere Ziele auf dem Gebiet der Energieeinsparung und CO2 – Reduzierung wünscht, entsprechen die anvisierten Werte den Klimaschutzzielen der Bundesregierung bis 2020 – ein bloß saniertes Bad tut dies definitiv nicht. Nicht vergessen werden dürfe, dass Arbeitsplätze mit der Umsetzung der Planung erhalten bleiben und mit der Modernisierung interessante Arbeitsplatze mit Zukunftsperspektive entstehen.

Weiterhin begünstigen die niedrigen Zinsen mit langer Laufzeit eine Investition zum jetzigen Zeitpunkt. Dass wirkt sich sehr positiv auf das Betriebsergebnis aus; denn nach den Berechnungen ist dieses im Jahr 2024 trotz der Investition von 14 oder 17 Mio € auf dem Niveau von 2017 bzw. liegt unwesentlich höher. Dieses Ergebnis bewegt sich in dem Rahmen, den der Förderverein in der Kampagne zur Bürgerbefragung angegeben hat. Auch unter diesem Gesichtspunkt sollte man die Gunst der Stunde nutzen!

Schließlich sollte laut Christoph Weitz der langjährige schädliche Trend des Abbaus der lokalen Infrastruktur, wozu auch Sportstätten gehören, durch Unterfinanzierung der Kommunen endlich gestoppt werden. Sparen macht Haßloch letztlich ärmer, es habe weniger zu bieten. „Dagegen erhöht die Modernisierung des Bades die Wohn- und Lebensqualität in Haßloch – in der Gegenwart und für die Zukunft!“ – so der Vorsitzende für den Förderverein.

Stellungnahme zur Informationspolitik der Gemeindeverwaltung

Für den Förderverein des Badeparks äußert der Vorsitzende Christoph Weitz großes Unverständnis gegenüber der aktuell praktizierten Geheimniskrämerei der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates in Hinblick auf den aktuellen Stand der Fortentwicklung des Badeparks. Vor allem, dass die seit August vorliegende Entwurfsplanung des Büros Bremer und Bremer der Öffentlichkeit vorenthalten wird, ist absolut unverständlich, zumal diese mit Steuergeldern – also von den Bürger*innen Haßlochs – in Höhe von ca. 450.000€ finanziert wird. Gerade weil die Modernisierung des Badeparks die mit Abstand größte Investition der Gemeinde darstellt, hätte die Haßlocher Öffentlichkeit so schnell wie möglich darüber informiert werden müssen, wie die neueste Kostenkalkulation aussieht, welche Einsparvarianten durchgerechnet wurden, welche Belastungen für den Gemeindehaushalt zu erwarten sind und welche Maßnahmen der Reduzierung der CO2 – Emissionen vorgesehen sind. Seit dem 19.10. wurden die Mitglieder des Gemeinderates umfassend informiert; jedoch erst auf der Bürgerversammlung vom 3.12.19 trug Bürgermeister Lorch einige dürre Zahlen vor, die aber vollkommen unzureichend sind, um z.B. einzuschätzen, ob die aktuelle Planung eine Gesamtsumme von 16,7€ netto rechtfertigt. Die Bürgerversammlung und die Sitzung des Haupt-, Finanz-, und Wirtschaftsausschusses zeigten, dass der Gemeinderat in der Frage der weiteren Vorgehensweise zutiefst gespalten und unentschieden ist. Dies dürfte auch der Grund sein, dass zunächst versucht wird, zunächst intern eine Mehrheit zusammenzubringen. In dieser Situation will man sich nicht von der Öffentlichkeit stören lassen. Statt Transparenz zu schaffen, wird im Hinterzimmer gekungelt und die Öffentlichkeit ins Wartezimmer verbannt. Für den 23.1. schlug der Bürgermeister eine öffentliche Gemeinderatssitzung im Kulturviereck vor; ein entsprechender Beschluss wurde vom Gemeinderat bzw. einem zuständigen Gremium nicht gefasst.

Deshalb fordert für den Förderverein des Badeparks der Vorsitzende, dass die Entwurfsplanung so schnell wie möglich – also 1. Hälfte Januar – der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Der Vorstand des Fördervereins erklärt sich ein weiteres Mal bereit, eine Veranstaltung – zum Beispiel im „Jugend- und Kulturhaus Blaubär“ – zu organisieren. Dazu ist es notwendig, dass die Unterlagen der Entwurfsplanung vollständig dem Vorsitzenden zugesandt oder noch besser im Ratsinformationssystem der Gemeinde Haßloch veröffentlicht werden.

Offener Brief an Bürgermeister Lorch vom 30.11.19

Sehr geehrter Herr Lorch,

für September war vorgesehen, dass die Entwurfsplanung der Modernisierung des Badeparks fertiggestellt ist.

Nun sind auch wieder einige Wochen vergangen, ohne dass der Öffentlichkeit die Ergebnisse dieser Planungsphase vorgestellt worden sind. Man hört, dass einige Mitglieder des Gemeinderates schon seit einiger Zeit umfassend informiert wurden.

Ich bitte Sie, die Ergebnisse der Entwurfsplanung zeitnah der Öffentlichkeit vorzustellen bzw. zu überlassen.

Der Förderverein ist gerne bereit, eine Veranstaltung – zum Beispiel im „Jugend- und Kulturhaus Blaubär“ – zu organisieren, damit die Bürger*innen den aktuellen Stand der Planung kennenlernen.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Weitz

Stellungnahme zum Planungsstopp

Bürgermeister Lorch wird in der „Rheinpfalz“ vom 22.1.19 mit den Worten zitiert, der Planungsprozess für die Modernisierung des Badeparks sei gestoppt. Es wird berichtet, dass ein Umlaufbeschluss des Aufsichtsrats der Gemeindewerke Haßloch dieses Ergebnis erbracht habe. Der Förderverein des Badeparks bedauert sehr, dass die Planung offensichtlich ins Stocken geraten ist. Er hält es für dringend erforderlich, dass die Öffentlichkeit über Planungsvarianten zur Umsetzung des Modernisierungskonzepts umfassend informiert wird. Sie muss sich ein Bild von den Stärken und Schwächen der einzelnen Varianten und den damit verbundenen Kosten machen können.

Nach wie vor sieht sich der Förderverein an seine Zusage an die BürgerInnen vor der Bürgerbefragung gebunden, dass der jährliche Zuschuss an den Badepark von 1,1 Mio. € nicht überschritten wird. Auch das Strategiekonzept der Unternehmensberatung Altenburg hat sich an diese Vorgabe gehalten und damit den Eindruck erweckt, dass der erstellte Kostenrahmen eine belastbare Option darstellt. Die Öffentlichkeit muss schnell erfahren, ob der Prozess der Vorplanung den vorgegebenen Kostenrahmen einhält. Außerdem muss Klarheit darüber geschaffen werden, ob die Pläne der CDU, den Badepark aus den Gemeindewerken auszugliedern, die Bilanz des Badeparks verbessern und die Umsetzung des Modernisierungskonzepts begünstigen. Schließlich sollte der Runde Tisch Badepark sich möglichst bald zusammensetzen und alles daransetzen, dass durch nochmalige intensive Diskussion in diesem Gremium der Planungsprozess wieder aufgenommen wird. Der Vorstand des Fördervereins ist der festen Überzeugung, dass der Bürgerwille nach einem attraktiven Badepark im Kostenrahmen der Gutachten umsetzbar ist.

Oma-, Opa-, Enkeltag 2018

Der „Oma-, Opa-, Enkeltag“ findet dieses Jahr am Mittwoch, dem 4.7., von 13.00 bis 16.00 Uhr im Badepark Haßloch statt. Wieder wartet ein abwechslungsreiches Programm auf Kinder und ihre Großeltern. So wird der Zauberer Danny mit seiner begeisternden Show auftreten. Die Jungfeuerwehr Haßloch bringt Spiele und Übungen mit, die speziell für Kinder entwickelt wurden. Wer die Technik des Badeparks kennenlernen will, kann an Führungen durch den Maschinenpark im Keller des Schwimmbads teilnehmen. Weiter werden ein Spieleparcour angeboten, eine Tombola und ein Glücksrad. Nach Lust und Laune können Betttücher bemalt werden. Zudem trägt die Märchentante spannende Stoffe aus uralten Zeiten vor. Drehorgelmusik wird das Angebot des Fördervereins Badepark untermalen. Der Förderverein freut sich die zahlreiche Teilnahme junger und jung gebliebener Menschen.

Der Förderverein Badepark trägt Modernisierungskonzept mit

Am 28.6. stellten Dietmar Altenburg und Marco Steinert – Lieschied im Auftrag des Gemeinderats eine Analyse und drei Varianten für die Zukunft des Badeparks der Öffentlichkeit vor.

Insgesamt beurteilen die Gutachter das Bad positiver, als es häufig zu hören ist: es sei in einem akzeptablen Zustand, das Management habe gute Arbeit geleistet. Sowohl der Stand der Technik wie die Gestaltung der Preise wie der Öffnungszeiten werden gelobt und als vernünftig beurteilt. Positiv wird auch hervorgehoben, dass die Besucherzahlen in den letzten Jahren nicht – wie allgemein üblich – kontinuierlich abgenommen haben, sondern auf gleich hohem Niveau gehalten werden konnten. Die größte Überraschung aber ist, dass der Sanierungsbedarf des Bades als weniger schwerwiegend beurteilt wird, als bisher angenommen.

So könnte man alles beim Alten belassen, was nach dem Strategiekonzept der Unternehmensberatung Altenburg die günstigste Variante mit einem jährlichen Defizit von knapp 1 Mio. € wäre.

Allerdings bliebe dann eine Attraktivierung des Bades auf der Strecke. Wenn der Badepark auch in den kommenden Jahrzehnten angenommen werden soll, sollten die geänderten Bedürfnisse von jungen Familien, Sportschwimmern, Senioren und Teilnehmern von Wasserkursen berücksichtigt werden. Diesen Erwartungen will das Modernisierungskonzept der Unternehmensberatung gerecht werden. Es sieht vor, dass die bisherige Haupthalle abgerissen und durch einen Neubau mit einem 4*25m Schwimmbecken, einem 10*10m Multifunktionsbecken, einem Dampfbad, einem „hochattraktiven“ Kinderspielbereich mit 60m2 sowie außen einem ergänzenden Kinderspielbereich ersetzt wird.

Der Vorstand des Fördervereins begrüßt diesen Ansatz, weil er

  • den Charakter des Badeparks als Familienbad weiterentwickelt,
  • den Bedürfnissen des Sport-, des Schul- und des Vereinsschwimmens gerecht wird,
  • den Trend zu Kursangeboten durch ein Multifunktionsbecken aufgreift,
  • auf die Ansprüche der Senioren in vielfältiger Weise eingeht.

In Anbetracht dieser Verbesserungen ist das Defizit – so die Meinung des Vorstands – , das um 100.000 € höher ausfällt, verkraftbar. Es sollte bedacht werden, dass die Verluste des Badeparks in den letzten Jahren stabil geblieben ist, während die Erträge im Haushalt der Gemeinde auf 33 Mio € stiegen, also die Belastung durch den Badepark prozentual abgenommen hat.

Für das Modernisierungskonzept spricht auch die Förderpraxis der Landesregierung, die Investitionen in Bäder unterstützt, die dem Schwimmen als Breiten- und Schulsport zugute kommen. Aufgrund des Schwimmerbeckens und sinkender Betriebskosten ist mit einem Zuschuss von 10% der Investitionen (8,5Mio /0,85 Mio €) zu rechnen. Jedoch reicht dieses Engagement der Landesregierung nicht aus. Es fällt zu bescheiden aus, um die Bäderlandschaft in Haßloch und andernorts zu erhalten. Das Land muss den Kommunen in dieser Angelegenheit stärker unter die Arme greifen! Gemeinderat und Gemeindeverwaltung sollten alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um in Mainz auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.

Sehr problematisch ist zudem, dass der Badepark nach den aktuellem Stand erst im Jahr 2022 modernisiert werden kann, denn es hängt vom Votum des Kreistags ab, der eine Liste der zu sanierenden oder zu bauenden Sportstätten beschließt, ob das Land die Umsetzung des Modernisierungskonzepts fördert. Auch in dieser Hinsicht sind die Verantwortlichen aufgefordert, alles zu tun, um das Verfahren zu beschleunigen, denn jetzt sind die Zinsen (noch) günstig und in fünf Jahren sind die Kalkulationen aufgrund von Preissteigerungen überholt.

Der Vorstand des Fördervereins begrüßt das Konzept der Unternehmensberatung Altenburg, auch wenn er in Detailfragen eine andere Meinung vertritt, und fordert die Verantwortlichen auf, zügig zu entscheiden und alle Hebel in Bewegung zu setzen, um den Badepark voranzubringen.

Stellungnahme des Vorstands des Fördervereins zum Artikel „Sand in die Augen gestreut“

Wer den oben genannten Artikel der „Rheinpfalz“ vom 13.12.16 liest, erhält den sicheren Eindruck, dass die CDU das Rad der Debatte um die Zukunft des Badeparks – auf den Stand vor der Bürgerbefragung – zurückdrehen und vergessen machen will, dass der Vorschlag einer Kooperation der Gemeinde mit „Plopsa“ von den Haßlocher BürgerInnen mit einer Klatsche bedacht wurde. (Zur Erinnerung: 14,6%) Die Vertreter der CDU wischen alle Varianten, die den Badepark als Ganzjahresbetrieb erhalten wollen, vom Tisch; selbst von einer energetischen Sanierung weiß man schon, dass sie viel Geld koste, ohne dass – wie zugegeben wird – belastbare Zahlen vorliegen. Dass der Beschluss des Gemeinderates, der kommunalen Aufsicht die Variante „Attraktivierung“ vorzulegen, ins Leere läuft, weil diese ihre Entscheidung von Zusagen des zuständigen Landesministeriums abhängig macht, welches wiederum auf die Rankingliste des Kreistages von Bad Dürkheim verweist, zeigt die Absurdität der Situation, in der keiner willens ist – wie vom Vorstand des Fördervereins angemahnt – Verantwortung zu übernehmen. Letztlich läuft es darauf hinaus, dass vor 2020/21 kein Zuschuss des Landes zu erwarten ist und deshalb genau das durchgeplant und durchgeführt werden sollte, was der Förderverein vorschlug: die energetische Sanierung des Badeparks. Unerklärlich ist, warum erst jetzt – nach einem halben Jahr – eine AG von Vertretern der Fraktionen des Gemeinderates, der Gemeindewerke und externe Fachleuten gegründet werden soll. Viel Zeit wurde versäumt.

In der Gemeinderatssitzung vom Mittwoch, dem 14.12., haben sich die Vertreter der CDU überraschenderweise hinter die Stellungnahme der SPD-Fraktion gestellt, die sich für eine konsequente Umsetzung des in der Befragung ausgedrückten Bürgerwillens und für die Gründung einer Arbeitsgruppe aussprach. Wie jetzt? Hatte man nicht einige Tage vorher allen Varianten attestiert, sie seien unseriös und unbezahlbar? Ist dieser Richtungswechsel glaubwürdig? Sicher ist, es fehlte die Bereitschaft und/oder die Entschiedenheit aller Verantwortlichen, das jetzt Mögliche für den Badepark als einem ortsnahen Ganzjahresbad zu unternehmen – es liegt nun an ihnen, dass diese Feststellung nicht auch für die Zukunft getroffen werden muss. Immerhin hat die SPD-Fraktion in Aussicht gestellt, bis Mitte Februar einige Sitzungen der Arbeitsgruppe durchzuführen und abschließende Ergebnisse vorzulegen.